Let´s Partey!! Wir haben Geburtstag! Also um genau zu sein hat die Firma, die die HR TEC Nights hostet heute ihr 3-jähriges Bestehen und darüber freuen wir uns riesig. Warum heute am 4. Mai? Heute ist der Star Wars Day – May the force be with you! Und als bekennende Star Wars Anhänger haben wir es uns nicht nehmen lassen einen kleinen Hinweis im Firmennahmen zu verstecken und ihr den Namen „MT4th UG“ gegeben. Daher feiern wir mit Millionen von Star Wars Fans nicht nur den Star Wars Day sondern auch unser Firmenjubiläum.

Mittlerweile ist aus dem kleinen Pflänzchen „HR TEC Night“ auch eine recht ansehnliche Eventreihe geworden, die nicht mehr nur aus den Veranstaltungen selbst besteht, sondern auch Ableger auf Messen und Events hatte sowie einen stetig wachsenden YouTube Channel sein eigen nennt. Während der letzten 3 Jahre haben wir in 12 unterschiedlichen Lokationen mit 55 Speakerinnen und Speakern über 1.700 Gäste auf den Nights begrüßen dürfen, mehr als 20 Videos aufgezeichnet und haben auch derzeit schon wieder 2 neue Formate kurz vor dem goLive. Die Nights stehen nie still.

Darum ist es auch jetzt einmal Zeit „Danke!“ zu sagen an die Vielen, die uns von Anfang an unterstützen und auch immer dabei sind, vor, hinter, neben oder auf den Bühnen. Zusammen werden wir diesen Tag heute mit einer Blogparade feiern und uns dabei „unseren“ Themen aber auch der aktuellen Situation widmen. Heißt konkret, wir wollen 40 Jahre in die Zukunft schauen und versuchen zu erfassen, welche Auswirkungen Corona auf unser digitales Arbeiten haben wird und ob wir so der Star Wars Saga ein wenig näher kommen.

Den Ausgangsartikel von Robin findet ihr hier auf unserm Blog auf der HR TEC Night Seite und ihr alle seid somit herzlich eingeladen mit einem eigenen Artikel mit zu machen. Die Hashtags für die Blogparade sind: #HRTN8 #cametostay

Wenn Homeoffice zur Speerspitze der Digitalisierung wird

Homeoffice ist derzeit nicht nur in aller Munde sondern wird auch immer mehr zum Sinnbild eines neuen, digitalen Arbeitens herangezogen und als Wegweißer für die jetzt fällige Digitalisierung herausgestellt. Leider, und das ist nun mal so, ist Homeoffice nicht gleich Digitalisierung. Letztendlich bedeutet Digitalisierung Umwandlung oder auch Transformation. Analog wird zu digital und digital vernetzt sich. Wenn also mein Arbeitsalltag in komplettem Umfang überall und problemlos durchführbar ist, Prozesse vernetzt aufeinander aufbauen und sich sogar gegenseitigen digital abstimmen, dann können wir über digitales Arbeiten sprechen.

Digitale Erschöpfung

Zeitgleich stellen wir fest, das kann ganz schön anstrengend sein, dieses Videoconferencing. Den ganzen Tag in die „Kiste“ schauen und hoch konzentriert immer im Blickfeld der Kolleginnen zu arbeiten. Nebenher laufen auf dem Mobile auf unterschiedlichen Kanälen Nachrichten ein, das richtige Telefon klingelt auch noch und eMails gibt es zudem zu beantworten. Und das ist dann digitales Arbeiten? Nein! So, und das ist ganz offensichtlich, stellt sich in kürzester Zeit digitale Erschöpfung ein. Hierzu hat Jo auf seinem Blog einen sehr spannenden und passenden Beitrag geschrieben, den ich an dieser Stelle unbedingt empfehlen möchte. Wir müssen uns, wenn wir digital im Sinne von New Work arbeiten und dabei nicht dauernd an den Todestern denken wollen einen neuen und anderen Zugang zu Tools, Technik und auch Achtsamkeit finden. Ansonsten wird es schwer die persönliche Balance zu finden.

Der Blick zurück – voraus

Kann das aber gelingen, eine Arbeitsweise zu entwickeln, die sich so einspielt, das wir produktiv – vielleicht produktiver, organisiert – vielleicht organisierter, entspannt – vielleicht entspannter, vorausschauend – vielleicht vorrausschauender arbeiten und leben können? Ich denke ja!

Schauen wir auf den Wüstenplaneten Tatooine wo der junge Anakin Skywalker aufgewachsen ist. Dort fand er die Komponenten eines Protokolldroiden den er zusammenbaute. Sein Name: C-3PO. Ebenso lernte der junge Anakin auf diesem Planeten einen weiteren Weggefährten kennen, einen Astromechdroide der R2-Serie, der sich auch mit 3PO anfreundete. Dieser kleiner Kerl nennt sich: R2D2. Diese beiden Droiden begleiteten uns die komplette Star Wars Saga hinweg und sind wenn man genauer hinschaut auch die Prototypen für New Work und digitales Arbeiten.

3PO „Roboter-Menschkontakter“ ist im Grunde genommen eine Regelinstanz und vor allem ist er aber eine universelle Sprachschnittstelle. Zusammen mit seinem Kumpel R2D2, der neben einem Arsenal an technischen Werkzeugen auch verschiedene Sensoren, Interfaces und Scanner besitzt können sie zusammen recht viel erledigen und vor allem autonom abgestimmt arbeiten. Sie können unabhängig voneinander agieren, sind dennoch vernetzt und übernehmen Aufgaben die ihnen aufgetragen werden. Zudem sind sie in der Lage zu erkennen, welche Aufgaben es geben könnte und machen Dinge auch schon vorab (und das mit Blick auf die Filme mal besser und mal schlechter :D).  

Übertragen wir ein solches Szenario auf ein digitales Arbeiten in vielleicht 30-40 Jahren könnten wir annehmen, dass wir ebenso 3PO und R2D2 brauchen bzw. haben werden. Wir sprachen in diesem Zusammenhang immer schon von Augmented Recruiting bei dem die eigene Arbeitsleistung durch Technologie unterstützt und auch erweitert wird. So kann beispielweise 3PO uns daran erinnern, dass es nun Zeit ist eine Pause zu machen und die beiden können uns währenddessen die Kommunikation abnehmen. Sie können sogar an Videocalls für uns teilnehmen da R2D2 über holografische Technologie verfügt. Wir müssen also gar nicht mehr selbst in alle online Konferenzen gehen. Zudem werden von den technischen Helfern im Hintergrund viele Prozesse autonom verarbeitet und erledigt, von denen wir nichts mehr mitbekommen, weil wir es einfach auch nicht mehr müssen. Wir werden nur noch hinzugezogen sollten es für notwendig erachtet werden oder wir haben es so definiert.

Sprich, unser zukünftiges Arbeiten wird sehr stark von intelligenten persönlichen Assistenten geprägt sein, die nicht nur unsere Arbeitsabläufe entscheidend organisieren, sondern auch dafür Sorge tragen, dass wir nicht digital erschöpfen. Ich hoffe, dass die wirre Zeit zumindest ein Umdenken in manchen analogen Köpfen schafft, denn ich glaube, dass wir, auch jetzt obwohl viele digital zuhause arbeiten, lernen oder kreativ sind, noch weit weg von einer notwenigen digitalen Durchdringung sind, die es für New Work nötig hat.

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