Es war TalentPro. Das hat denke ich mal die Recruiting Community mitbekommen, auch wenn dieses Jahr nicht alle davon da waren. Und, oh Wunder das Thema Nummer 1 dort war KI. Das ist letztendlich gar nicht so das Problem finde ich, denn es muss ja eine breite Auseinandersetzung mit dieser prägenden Technologie stattfinden und verschiedene Blickwinkel sind da gar nicht so verkehrt.

Dennoch war es eben zusammengenommen dann doch recht viel, denn die „nicht KI“ Vorträge fielen dann schon fast auf. Ich will dieses Phänomen gar nicht werten, sondern das, was ich so mitbekommen habe ein wenig zusammenfassen und meine #2 Cents dazu geben. Denn es scheint, dass Recruiting an einem entscheidenden Punkt steht, den wir alle gestalten sollten, vielleicht sogar müssen.

KI im Recruiting und ein kleines, gallisches Dorf

Die Künstliche Intelligenz ist gekommen, um zu bleiben – #safe. Der Umgang mit ihr ist aber nicht so ganz klar, das hat mir die TalentPro doch gezeigt. Während es auf der einen Seite um den „Platz“ den Recruiting und KI einnehmen sollte und könnte ging und geht, sind andere schon dabei recht operativ und auch aktiv KI in ihren Arbeitsalltag zu intergieren. Die Range, die Spannbreite und somit auch die Spannungen die sich hier auftun sind damit enorm. Weil die einen, nennen wir sie einmal „Sinnsucher“, noch eher auf der Metaebene versuchen die Künstliche Intelligenz in Konzepte, Frameworks und Charts zu fassen sind die anderen, die „Effizienzgenerierer“ schon dabei an konkreten Lösungen zu arbeiten. Hier eine gemeinsame Ebene zu finden: schwierig.

Und dann haben wir ein kleines, gallisches und ich meine schon fast ein rebellisches Dorf: eine kleine Gegenbewegung wenn man so will, die KI ok findet, aber sich doch in Teilen dagegen bzw. kritisch positioniert. Spannend! So offensichtlich habe ich das noch nie gesehen. Vielleicht weil ich noch nie so bewusst darauf geachtet habe, aber es war klar zu lesen, zu hören und zu verstehen, dass es doch kritische Stimmen gibt, eben nicht per se gegen KI, sondern gegen spezifisch ausgewählte Punkte und Bereiche, die aber proaktiv beworben und kommuniziert worden sind.

Zwischen Hype und Tipping Point – Quo Vadis Recruiting und KI

Wir sind auf einer Reise, die bei einigen bereits begonnen hat und für andere bald beginnen wird und für uns alle sie eine ganze Weile dauert. Das ist nice, aber auch bissle anstrengend, weil jetzt ist das Leben im Wandel und das anhaltende Beta real geworden. Daher müssen wir aufpassen nicht in einen permanent Tool-Hustle zu verfallen und (ich sags jetzt einfach!) uns hier mit einer gewissen Resilienz auszustatten.

Und: Recruiting muss beginnen integrativer zu denken. Recruiting muss weg vom Denken an einzelnen Handlungsschritten. Recruiting muss weg vom Promptdenken hin zum Systemdenken. Nicht Schritte sind der Weg, der Weg ist das Ziel. Wer zu viel „kleinklein“ denk wird sich verzetteln und irgendwann zwar KI in seinem Recruiting haben, aber auf eine fragmentierte Recruiting Organisation blicken. Wer was will – diese Entscheidung obliegt jeder Organisation selbst.

But there is one more thing: es braucht Fokus und Umsetzung

KI ist Technologie und somit beginnt es genau auch hier – Kultur, Leadership, Learning sind wichtig, aber erst der zweite Schritt. Warum? Weil! KI muss verstanden werden, was sie kann, wie sie wirkt und vor allem wenn sie integrativ gedacht wird, was Gemeinsamkeiten und vor allem auch die Unterschiede zu bekannten Softwareprojekten sind. KI löst Grenzen auf, braucht Zugänge und eine andere Form der Governance. Das liegt in der Technologie. Ist das verstanden und geklärt beginnt die Transformation und der Change in den anderen Themengebieten.

Meine Dienstleistungen

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Zukunftsfähige Recruiting-Organisationen müssen innovative und hochwertige Recruiting-Produkte entwickeln und über relevante Kanäle bereitzustellen. Gemeinsam mit Ihnen optimiere ich Ihr Recruiting-Portfolio und Ihre Kanalstrategien und entwickle KPI-Sets zur Messung Ihrer Recruiting-Performance. Da Jobsuchende heute hohe Erwartungen an Unternehmen stellen, helfe ich Ihnen, die richtigen Zielgruppen zu definieren und Ihr Bewerbermanagement zu optimieren, um eine positive Candidate Experience zu schaffen.

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Um in einer Zeit zunehmender Komplexität und Unsicherheit handlungsfähig zu bleiben, müssen sich Recruiting-Organisationen grundlegend wandeln. Ich unterstütze Sie dabei, ein auf Ihre Organisation abgestimmtes Betriebsmodell zu finden und Ihr Recruiting neu auszurichten.
Dabei verfolge ich das Ziel, Employer Branding, HR-Marketing und Recruiting miteinander zu verzahnen und das Recruiting als strategischen Business Partner im Unternehmen zu etablieren.