Als ich heute so mal die Monate Januar und Februar 2020 in meinem Kalender nachgeschaut hab, musste ich doch tatsächlich feststellen, dass Anfang Februar 2020 mein letzter externer Workshop stattfand und ich seitdem im Homeoffice sitze. Ich gehe aber davon aus, dass viele da draußen auch bald ihren Homeoffice-Jahrestag feiern könnenJ Daher ist es vielleicht auch mal an der Zeit ein paar Hacks oder Tools oder wie man das auch immer bezeichnen will, zusammenzutragen, die einen so zuhause durch den Tag bringen und das Ganze evtl. ein wenig einfacher machen. Ich will hier jetzt auch bewusst nicht nur technische Dinge aufschreiben, sondern einmal alles, was mir so aufgefallen und eingefallen ist auflisten, denn Homeoffice ist ja schon fast eine eigenständige Galaxis geworden und hoffentlich bei niemanden ein Todestern :D. Ergänzt gerne in den Kommentaren eure Hacks die euch im Recruiting Homeoffice so weiterbringen:)

Routinen und Rituale

Kling vielleicht ein wenig blöd, aber ich habe für mich gemerkt, dass bei mir recht schnell der oft besungene Schlendrian Einzug erhält. Vor allem in Bezug auf Arbeitsbeginn sowie Essens- und Pausenzeiten. Daher habe ich in der Tat für mich mittlerweile einen festen „Arbeitsbeginn“ sowie einige Tagesroutinen eingebaut, die ich jeden Tag durchziehe. Seitdem habe ich, auch wenn ich mal keine Termine habe eine Struktur und kann dann, wenn ich aufhöre irgendwie entspannter Feierabend machen.

Meine neuste App: Goodtime

Da es derzeit überall immer mehr Content gibt und seitdem Clubhouse am Start ist die HR und Recruiting Bubble gefühlt explodiert bin ich ganz froh, dass ich schon eine ganze Weile mit Goodtime unterwegs bin. Die App schält quasi für 25 Minuten das Handy aus und es erscheint auf dem Screen ein Timer der rückwärts läuft. Sind die 25 Minuten abgelaufen erhält man 5 Minuten Pause in der das Mobile wieder „freigeschaltet“ wird und es geht von vorne los. Ich mache zudem noch alle Notifications am MacBook aus und kann so echt ne ganze Weile super konzentriert am Ball bleiben. Wer das noch krasser will, soll mal die App „AppBlock“ versuchen.

Arbeitsplatz-Organisation

Es ist mir vor dieser langen Daheim-Arbeit-Zeit nicht aufgefallen wir sehr es doch auf einem guten Arbeitsplatz samt guter Organisation drumherum ankommt. Als quasi dauerreisender Berater der überall zu arbeiten weiß fällt das tatsächlich nicht auf. Somit sind neben einer jetzt doch guten technischen Ausstattung auch ein Stehpult, ein MacBook-Halter sowie ein neuer Bürostuhl dazu gekommen sowie einiges an Ablagesystemen (über die ich früher nur gescherzt habe). Seitdem ich das habe, Sitz-und Stehposition ändern kann usw. kann ich besser und vor allem stressfreier arbeiten.

Technisch muss es passen!

Über verschiedene Tools habe ich ja immer wieder geschrieben und ich denke, dass auch mittlerweile alle ihr technische Infrastruktur soweit beieinander haben. Auf Seiten der Software Tools muss ich sagen, dass ich am Anfang in der Tat zu viele hatte und das Ganze im Zuge einer Neuinstallation eines neuen Macs auf das Allernötigste begrenzt habe. Geht jetzt deutlich besser. Ähnlich verhält es sich bei der technischen Ausstattung, also Mirko oder Ringlight, etc.. Da habe ich am Anfang zu billig eingekauft und habe nun nachkaufen müssen. Jetzt bin ich auch hier zufrieden. Also auch hier der Tipp: einmal und bisschen teurer und dann is auch hier gut.

Das waren und sind mal im Schnelldurchlauf meine Hacks die ich so die letzten Monate an den Start gebracht habe. Was sind eure?