Die Aufgaben von Recruiterinnen und HR-Marketern werden immer vielfältiger und spezialisierter. So ist es definitiv notwendig und auch hilfreich sich an der ein oder anderen Stelle technologische Helfer an Bord zu holen. Ein mächtiger und vor allem sehr nützlicher Helfer für das HR-Marketing und Recruiting kann die sogenannte Marketing Automatisierung sein. Mit Blick auf Talent Relationship Ansätze oder Candidate Pipelines können diese Softwarelösungen einen deutlichen Mehrwert bieten, da der einfache Jobnewsletter langsam aber sicher seine Wirkung verliert. Marketing Automation wird im allgemeinen als Softwareplattform für die Leadgenerierung, die Leadbegleitung und die Leadsegmentierung verstanden. So können Zielgruppen gezielt aufgebaut und bewirtschaftet werden. Einige Softwareanbieter bieten weitere Ad Ons für Content-Erstellung und Distribution.

freshworks

Zum Start gleich einmal eine recht umfangreiche Plattform, die eigentlich alle Bereiche anbietet, die eine all-in Lösung für Marketing-Automation so benötigt. Alle Tools die ich vorstelle bieten immer nur Teile ihres Portfolios umsonst an. Frehsworks in diesem Fall sein eMail-Tool, das ich sehr interessant finde um einen Job-Newsletter zu generieren, der zum Beispiel dann auszuwerten ist: Wie oft wurde er geöffnet? Welche Stellen wurden geklick? Hat der zusätzliche Content funktioniert? Konnten wir Leserinnen auf unsere Website weiterleiten? usw. Mit so einer kleinen Umstellung kann das einfache und „banale“ Setting einer automatisierten Stellen-E-Mail schon deutlich mehrwertiger für beide Steiten ausgestaltet werden.

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sendinblue

Im Grunde ähnlich wie das zuvor genannte Tool. In der Freemium-Variante bietet es vor allem email-Marketing-Funktionen an. Erhöht man aber den Einsatz auf 50.- pro Monat wird diese Softwarelösung schon wieder deutlich spannender, da sie in dieser Version schon viel Funktionalität bietet. Zum Beispiel ist es möglich mit dem Landing-Page Builder kleine Kamgagnen-Pages zu erstellen und automatisierte Ad-Kampagnen für die Page auf facebook und google zu schalten sowie re-targeting-Maßnahmen zu aktivieren. Ein Mediabudget muss hier sichelrch noch dazu gerichtet werden. Darüber hinaus bieten sich der Premium Variante weitere, automaistierbare Kanäle für die Kommunikation: sms (??) und auch einen Chat-Bot gibt’s noch oben drauf. Alles in allem kann man mit so einem Setting schon ein ordentliches Kampagnen-Framework aufbauen mit dem sich aktiv aber auch im Sinne eines Pipeline-Aufbaus rekrutieren lässt.

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HubSpot

Und zum Abschluss noch der Branchen-Krösus HubSpot, der über eine recht umfassende Freemium-Version und über verschiedene 3 „Hub“-Bezahl-Pläne verfügt. HubSpot ist in erster Linie ein CRM-System. Somit ist ein grundsätzlicher Einsatz als ATS oder auch für das Active Sourcing einmal zu prüfen, da die Stammdaten hier recht umfassend sind und auch in der kostenlosen Variante zur Verfügung stehen. Ebenso gibt es in der freien Variante ein Dashboard, das eigentlich alle nützlichen Daten bereithält. Das Schöne an HubtSpot ist (meist dann aber wieder in der 50 Euro /Monat Version), dass es ein sehr offenes System ist und sich überall „anschließen“ lässt. Will heißen, dass über Schnittstellen bestehende Tools und Kanäle, wie die Karriereseite oder andere Kommunikationskanäle in dem CRM gesammelt und administriert werden können. Die Einbindung von Slack, Trello, WordPress oder Mailchimp ist bereits vorkonfiguriert. Wer sich also mehr als nur „ein wenig“ mit seinen Bewerber- oder Kandidatenpools strategisch beschäftigen möchte, sollte sich Lösungen dieser Art einmal näher anschauen.

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