Candidate Failures? – Wenn Schnittstellen weh tun

Schuld sind immer die anderen – eh klar! Besonders wenn viele verschiedene Interessengruppen an einem Strang ziehen sollen und Fehler passieren, wird der bekannte „Schwarze Peter“ gerne auf andere geschoben – auf die Technik und im Recruiting eben auch gerne auf die Kandidaten. Die sind ja oftmals an vielem Schuld: besitzen einfach nicht exakt die Berufserfahrung die in der Stellenbeschreibung und der Stellenanzeige steht, wohnen zu weit weg, haben keine Zeit sofort zum Interview zu kommen, haben eine zu hohe Verdienstvorstellung und überhaupt – wie sieht denn der CV aus? Also allerlei Gründe selbst nicht schuld zu sein wenn eine Vakanz nicht besetzt wird. Darüber hinaus gibt es ja noch den Recruiting-Prozess und viele Kolleginnen und Kollegen die auch noch ein Wörtchen bei einer Einstellung mitreden wollen und gesetzlich teilweise auch müssen. Dies macht den Prozess zum Flickenteppich interner Interessengruppen und dies zu Lasten der time-to-hire und letztendlich zu Lasten der Bewerber. Ich habe, nachdem ich einige Recruiting-Organisationen kennenlernen durfte festgestellt, dass es eine Notwendigkeit ist grundlegende Fragen sauber und transparent zu klären. Erst dann lässt sich Recruiting mit einer guten und erfolgreichen Candidate Experience umsetzen.

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Was ist die Währung des Recruitings?

Gibt es denn heute noch irgendwo etwas umsonst? Ich selbst vermute kaum noch. Vor allem vermute ich hinter jedem noch so verlockend klingenden, kostenlosen Angebot irgendeinen kostentreibenden Hacken. Denn irgendwie dreht sich ja alles ums Geld und um das Verdienen desselbigen. Dabei, und das wissen wir ja alle noch aus unserer geliebten Schulzeit, findet auf einem (z.B. Angebots-) Markt ein Tauschgeschäft statt. Jemand hat was und tauscht es mit was wo jemand anderer hat. Es gibt auch unterschiedliche Märkte und natürlich auch unterschiedliche Währungen und Währungssysteme. Schauen wir einmal ein wenig konkreter auf unseren Berufsalltag, so finden wir eine Fülle von unterschiedlichen Tauschgeschäften. So natürlich auch im Recruiting und Personalmarketing. Da besonders auf dem Arbeitsmarkt, auf dem sich ja Recruiting offensichtlich bewegt. Der Deal ist da auch recht einfach:  Arbeitskraft gegen Arbeitslohn.

Lebenswelt Recruiting

Nun sollten Recruiting und auch Personalmarketing die Treiber und die Möglichmacher für das Zustandekommen dieser Tauschgeschäfte sein und werden dadurch auch Aktiver Player auf dem Tauschmarkt, der sich eigentlich Bewerbermarkt nennt. Wie ist es aber dort? Mit welcher Währung kann Recruiting operativ handeln und diese im Sinne einer wertschöpfenden Dienstleistung auf dem Tauschmarkt und im Unternehmen einbringen?

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